Nicht von schlechten Eltern

„Nicht von schlechten Eltern…!“

  • lösungsorientierter Umgang mit auftretenden Alltagskonflikten

Wer kennt sie nicht – die alltäglichen Konflikte mit dem eigenen Kind? Diese entstehen grundsätzlich nach einem klassischen Muster:

 

Zu Beginn steht der Elternwille:        „Schatz, hängst du bitte deine Jacke auf?“

 

Kind:                                                   Keine Reaktion…

 

2. Aufforderung der Eltern:               „Schatz, könntest du bitte deine Jacke aufhängen? 

                                                           Oma kommt doch gleich zu Besuch!“

 

Kind:                                                  Keine Reaktion…

 

3. Aufforderung der Eltern:               „Häng jetzt deine Jacke auf!“ (der Ton wird rauer)

 

Kind, freundlich aber bestimmt:       „Neien!“ und spielt weiter…

 

4. Aufforderung der Eltern:               „Du hängst jetzt sofort deine Jacke auf!“ 

(schon leicht gereizt und wütend

 

Kind:                                                   lacht, spielt weiter…

 

5. Aufforderung der Eltern:               „Wenn du nicht sofort deine Jacke aufräumst, dann werfe ich deine Sachen in den Müll!!!“ (laut, aggressiv)

 

In der gesamten Menschheitsgeschichte hat Schreien noch nie einen Konflikt gelöst! Ganz im

Gegenteil: Schreien ist ein Konfliktbeschleuniger und führt uns in die sog. Brüllfalle – eine 

verfahrende Konfliktsituation, die nur mit viel Mühe aufzulösen ist und im schlimmsten Fall 

die Beziehung zwischen Eltern und Kind nachhaltig stören kann. Das Kind lernt gleichzeitig, 

Aggressivität und Schreien als mögliche Konfliktlösungsstrategien kennen und wird 

sie zunehmend anwenden. 

 

Wie wir unnötige Alltagskonflikte vermeiden, Konflikte in der Erziehung stressfrei lösen und 

warum Sie gute Eltern sind, erfahren Sie auf meinem interaktiven Elternabend:

 

„Nicht von schlechten Eltern!“

 

Dauer: etwa 2 Stunden / buchbar durch Schulen und Kindertageseinrichtungen, etc.

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet.

Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.